Grundlegendes über die Ernährung

Ernährung ist heutzutage ein stark diskutiertes Thema. Mit dem Zugang zum Internet verbreiten sich Informationen schneller denn je. Es erscheinen wöchentlich neue Meldungen und Artikel über verschiedenste Diäten, Ernährungsformen oder Lebensmittel die wir unbedingt meiden sollten. Hier den Überblick zu behalten, ist für jemanden der sich mit diesem Thema auseinander setzen möchte sehr schwer. Was ist richtig, welche Diät funktioniert am besten und wie ernähre ich mich gesund? Dies sind Fragen die sich viele Menschen stellen, die jedoch von verschiedensten Ernährungsgurus unterschiedlich beantwortet werden. In diesem Artikel bekommst Du einen kleinen Überblick über die Bestandteile der Ernährung und welchen Effekt sie auf uns haben.

Grundsätzlich ist Ernährung einfach und wird in den Medien unnötig verkompliziert. Sieht man sich die einzelnen Bestandteile unserer Nahrung an, stellt man fest, dass diese in Makro- und Mikronährstoffe aufgeteilt ist. Diese übernehmen in unserem Körper bestimmte Aufgaben. Nicht mehr, nicht weniger.

Makronährstoffe: Zu den Makronährstoffen zählen Proteine, Fette und Kohlenhydrate, die alle wichtig für unseren Körper sind. Diese drei Nährstoffe werden in die lebensnotwendigen (essentiell) und die nicht lebensnotwendigen (nicht essentiell) Nährstoffe unterteilt. Proteine und Fette zählen dabei zu den essentiellen und Kohlenhydrate zu den nicht essentiellen Nährstoffen. Ein Zitat meines Trainers und Mentors Wolfgang Unsöld besagt:

Wenn jeder einzelne von uns ab dem heutigen Tag für immer auf Kohlenhydrate verzichtet, würde überleben und höchstwahrscheinlich besser leben. Ein Verzicht auf Proteine oder Fette,  würde sich fatal auf die Gesundheit jedes einzelnen auswirken und mit chronischen Krankheiten oder Schlimmeren enden.

Kohlenhydrate sind nicht gut und nicht böse. Es ist der meist falsch verstandene Nährstoff unserer modernen Ernährung und der Bedarf ist der individuellste aller drei Makronährstoffe. Ich spreche hier nicht von Low-Carb Diäten oder ähnlichem. Es geht lediglich darum, sich seinen Zucker zu verdienen. Einen vollgetankten Wagen würdest Du auch nicht noch weiter mit Benzin volltanken, denn das wäre reine Geldverschwendung. Ähnlich ist es mit den Carbs. Sind Deine Zellen gefüllt, brauchst Du keine mehr.

Wie viel soll man nun wovon essen? Dies ist sehr zielorientiert und hängt von der momentanen Situation des Einzelnen ab. Um Deinen individuellen Bedarf zu bestimmen und  diesen auf Deine Ziele abzustimmen, benutze ich die 13 Hautfaltenmessung. Mehr dazu hier.

Zusammenfassend kann man sagen:

  • Proteine sind Bausteine für den Körper und essentiell.
  • Fette sind Bausteine und Energielieferanten für unseren Körper und essentiell.
  • Kohlenhydrate sind reine Energielieferanten und nicht essentiell.

Abschließend kann man zu den Makronährstoffen sagen:

Die Qualität steht in der Ernährung an erster Stelle, denn gutes Essen ist die Grundlage einer optimalen Ernährung.  Fisch, Fleisch, Gemüse und gesunde Fette in den verschiedensten Kombinationen bilden hier die Basis. Kohlenhydrate ergänzen die Ernährung, sind jedoch von verschiedenen Faktoren abhängig.

Mikronährstoffe:  Zu den Mikronährstoffen zählen Mineralien, Vitamine und Spurenelemente. Diese werden in der heutigen Ernährung meist unterschätzt. Da unsere Nahrung heutzutage größtenteils industriell und in Massen produziert wird, sind die in der Nahrung enthaltenen Mikronährstoffe meist nicht ausreichend vorhanden. Ein Beispiel dafür ist Kunstdünger, welcher nur einen Bruchteil der Nährstoffe beinhaltet, die im normalen und gesunden Erdreich vorhanden sind. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Pflanzen, die in diesem Kunstdünger heranreifen aus.

Einige Mikronährstoffe sind essentiell und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Die Wichtigkeit der Mikronährstoffe lässt sich mit einem Zitat aus dem Buch „Dein bestes Training“ von Wolfgang Unsöld sehr gut näher bringen:

Eine gute Metapher, um die Wichtigkeit einer ausgewogenen Ernährung zu unterstreichen, ist ein Auto. Jeder redet von Motor, Karosserie und Innenausstattung. In unserem Körper ist dies in etwa gleichzusetzen mit Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten. In einem Auto sind die Kleinteile, Schrauben, Schläuche und Schmierfette ebenfalls entscheidend. Fehlen ein bis zwei Kleinteile, mag das eventuell gut gehen. Fehlen jedoch 50 Kleinteile, fährt das Auto mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr. Ähnliches gilt auf den Bezug auf unseren Körper für die Mikronährstoffe, die wir benötigen. Auch unser Körper kann nur volle Leistung  bringen, wenn alle >>Kleinteile<< in ausreichender Menge vorhanden sind.

Der Bedarf an Mikronährstoffen ist individuell und hängt primär von Stress ab. Stress wird von jedem anders bewertet und ist situationsabhängig. Ein Beispiel dafür wären zwei Arbeiter die beide Überstunden ableisten müssen. Für den einen bedeutet es hohen Stress, da er deshalb wahrscheinlich einen wichtigen Termin verpassen wird und deswegen in Hektik verfällt. Der andere Arbeiter sieht es eher entspannt, da seine Freunde heute sowieso keine Zeit hätten, er keine anderen Aktivitäten geplant hat und durch die Mehrarbeit ein paar Stunden aufbauen kann, um diese ein anderes Mal frei zu nehmen. So hat der erste Arbeiter einen höheren Bedarf an Mikronährstoffen als der zweite. Der Bedarf ist allerdings auch von vielen weiteren Faktoren abhängig.

Am besten kann man den Mikronährstoff durch Supplemente decken. Um Deinen individuellen Mikronährstoffbedarf zu ermitteln, buche eine 13 Hautfaltenmessung bei mir. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, klicke hier.

Du brauchst Supplemente um Deinen Mikronährstoffbedarf zu decken? Dann klicke hier.

Viel Erfolg mit der Umstellung Deiner Ernährung.


Quelle: Buch: Dein bestes Training, YPSI Seminar Modul 4 – Makro und Mikronährstoffe; Buch: Lass dich nicht vergiften von Dr. med. Joachim Mutter; www.ypsi.de

Bild: © Pixabay.com

Ein Kommentar zu „Grundlegendes über die Ernährung

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