Was ich über Magnesium gelernt habe

Bei Magnesium handelt es sich um einen Mineralstoff. Mineralstoffe gehören zusammen mit den Vitaminen und den Spurenelementen zu den Mikronährstoffen. Im Gegensatz zu den Makronährstoffen, Protein, Fett und Kohlenhydrate, liefern Mikronährstoffe keine Energie und übernehmen andere Aufgaben. Dazu gehören Aufgaben auf der Zellebene, wie z. B. die Erneuerung der Haut, Knochen, Muskulatur und viele weitere, sowie die Bildung der Botenstoffe für unser Nervensystem.

Jedoch übernimmt keins der Mikronährstoffe Aufgaben alleine. Sie bilden sogenannte Synergien, arbeiten also zusammen. Daraus folgt, dass wir eine breite Basis an Mikronährstoffen brauchen um Defizite auszuschließen. Erst wenn eine breite Basis an Mikronährstoffen vorhanden ist, macht es Sinn isolierte Nährstoffe, wie Magnesium zu supplementieren.

Wenn  die Basis geschaffen ist, übernimmt Magnesium eine Reihe an wichtigen Aufgaben in unserem Körper.

Magnesium ist eines der besten Mittel gegen Bluthochdruck, Müdigkeit, Migräne, Verspannungen, Schlafstörungen, Nervosität, Muskelkrämpfe und Depressionen. Es stimuliert das Immunsystem, fördert einen gesunden Schlaf und steigert die Energie.

Ohne Magnesium kann der Körper Kalzium nicht verwerten, denn Magnesium ist an 300 Enzymen beteiligt. Enzyme sind die sogenannten Katalysatoren der Zelle. Sie initiieren und beschleunigen Stoffwechselvorgänge. Ohne Enzyme kein Stoffwechsel. Eine optimale Versorgung mit Magnesium ist somit entscheidend dafür, dass über 300 Stoffwechselvorgänge im Körper ablaufen können, wie das verwerten von Kalzium.

Magnesium entspannt die Blutgefäße, fördert die Durchblutung und schützt so auch das Herz. Entzündungen werden verringert, was einen positiven Effekt auf die Regeneration hat.

Magnesium reduziert den Heißhunger auf Süßes und sorgt somit für Insulinstabilität. Ein niedriger Magnesiumspiegel verringert Deine Insulininstabilität, erschwert Körperfett zu verlieren sowie sich von Trainingseinheiten zu regenerieren.

Magnesium macht Dich und Deine Knochen stärker, maximiert Deine Proteinsynthese und beugt Osteoporose vor.

Magnesium unterstützt Deinen Körper beim Stressabbau und beeinflusst somit die Cortisolproduktion.

Magnesium verbessert die Verdauung.

Magnesium macht glücklich, denn es ist ein Rohstoff für Serotonin, der Neurotransmitter für Entspannung und Wohlbefinden. Mehr Magnesium bedeutet mehr Serotonin.

ABER: Magnesium ist nicht gleich Magnesium. Entscheidend ist die Magnesiumform, denn jede hat andere Aufgaben. Hier die wichtigsten fünf:

  • Magnesiumcitrat ist ideal nach dem Training und  sorgt für die Energiegewinnung. Es hat jedoch keinen Effekt auf den Schlaf.
  • Magnesiumaspartat wird von der Muskulatur absorbiert und schützt vor Krämpfen.
  • Magnesium-Bisglyzinat steigert die Leberfunktion (u. a. die Entgiftung) und reduziert Cortisol (Stresshormon, Energiehormon) und macht das Einschlafen somit deutlich einfacher.
  • Magnesium Malat hat einen entgiftenden Effekt, vor allem bei Aluminium.
  • Magnesium-L-Threonat erhöht GABA, ein Neurotransmitter für Entspannung und Wohlbefinden und wirkt somit entspannend.

Bei einem Magnesiummangel hast Du tagsüber wenig Energie, kannst abends schlecht einschlafen und neigst zu Krämpfen.

Magnesium kann und sollte durchgehend supplementiert werden. Je hektischer und stressiger Dein Alltag oder je mehr Sport Du machst, umso mehr Magnesium solltest du zu Dir nehmen.

Empfohlene Tagesdosis: 300-1800 mg, idealerweise vor dem Schlafengehen

Magnesium bekommst Du hier: http://bit.ly/2Bwch7o

Viel Erfolg mit der Supplementierung von Magnesium.

Quelle: Buch – Dein bestes Training von Wolfgang Unsöld, Buch – Lass dich nicht vergiften von Dr. med. Joachim Mutter

Bild: © Pixabay.com

 

 

Ein Kommentar zu „Was ich über Magnesium gelernt habe

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